RAGDOLL
eine Katzenrasse, von der die Menschheit schon lange geträumt hat,
denn mit allen Katzenvorteilen ist sie völlig frei von den klassischen Katzensünden wie Hartnäckigkeit, Sturheit, beleidigtem Schweigen, ignoranten Blicken und diesem berühmten „Ich geh jetzt, weil ich kann“ - Selbstbewusstsein.
Im Gegenteil: Ragdolls sind zärtlich wie warmer Kakao an einem Regentag.
Ihre Seelen sind einfach und klar, verständlich und unkompliziert, dabei ein wenig naiv – und genau deshalb so bezaubernd.
In ihren Herzen wohnt echte Liebe. Und diese Liebe verschenken sie mit voller Pfote.
Viele Ragdolls sind verblüffend intelligent.
Manchmal sogar so sehr, dass man denkt, sie planen heimlich ein Theaterstück.
Es gibt Exemplare, mit denen man auf Bühnen auftreten könnte – andere schreiben wohl gerade an ihren Memoiren… auf dem Laptopdeckel.
Und wenn man eine glückliche Ragdoll in den Arm nimmt, dann passiert etwas Magisches: Sie schmilzt dahin wie Eis in der Sonne.
Genau dieses entspannte Verhalten hat der Rasse ihren Namen gegeben: „Ragdoll“ – Stoffpuppe.
Nur mit Herz und Schnurrmotor.
Doch Achtung, all diese herrlichen Eigenschaften findet man nur bei echten, reinrassigen Ragdolls mit Stammbaum.
Äußere Merkmale wie Fellfarbe und Augenblau sind zwar hübsch, aber der wahre Schatz liegt im Wesen.
Und weil wir unsere Ragdolls nicht nur bewundern, sondern auch ein kleines bisschen durchschauen, verraten wir Ihnen noch ein paar charmante Geheimnisse:
Sie wachsen langsam – mit Würde, wie ein guter Rotwein. Erst mit drei bis vier Jahren entfalten sie ihre volle Schönheit und zeigen, wer sie wirklich sind: sanfte Giganten mit Herz aus Sahne.
Viele Ragdolls sind auch tierische Diplomaten:
Sie kommen erstaunlich gut mit Hunden klar, solange diese nicht zu stürmisch „Hallo“ sagen.
Und andere Katzen? Wenn die Manieren stimmen – herzlich willkommen im Wohnzimmerclub.
Ihr berühmtes „Plumpsen“ beim Hochheben ist übrigens kein Zufall. Es ist ein Statement.
Frei nach dem Motto: „Ich vertraue dir – trag mich wie ein König.“
Und sie sprechen. Nicht laut, nicht fordernd, eher so, als würden sie leise Gedanken ins Zimmer schnurren.
Wer genau hinhört, versteht vielleicht sogar, was gemeint ist.



